Paar- und Sexualberatung - Übersicht zu Themen und Angeboten

Termin vereinbaren

Kontakt

Sexualität und Lust

Stockt die Lust? Fühlt ihr euch sexuell oder emotional nicht mehr verbunden? In der Paar- und Sexualberatung unterstütze ich Dich/Euch dabei, wieder in Kontakt zu kommen – mit sich selbst, mit Deinem Partner und mit Deiner Sexualität. Offen, einfühlsam und lösungsorientiet.

Beziehung und Partnerschaft

Steckst Ihr in einer Beziehungskrise oder habt Ihr das Gefühl, sich als Paar voneinander entfernt zu haben? In der Paar- und Sexualberatung unterstütze ich Euch dabei, Kommunikation, Nähe und Vertrauen neu zu gestalten – für eine lebendige Partnerschaft auf Augenhöhe.

Preise und Konditionen

Kosten: 150 Fr. / 60 Min.

Abhängig von der finanziellen Situation biete ich verschiedene Preisstufen.

Zahlung:
Bar, Twint, Paypal oder Überweisung an
CH16 0900 0000 8918 9681 6

UID: CHE-195.311.255

Dauer:

Varianten:

Lisa Maidl

Häufige Themen

Eifersucht

Eifersucht ist zutiefst menschlich. Schon Kinder erleben sie ganz selbstverständlich – ohne Scham oder Selbstverurteilung. Erwachsene hingegen empfinden Eifersucht oft als Schwäche, weil sie dem Idealbild von „souveräner Liebe“ widerspricht.

Doch: Eifersucht ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Hinweis auf Verletzlichkeit, die gesehen und verstanden werden will.

Eifersucht anerkennen – statt verdrängen

Der erste Schritt im Umgang mit Eifersucht ist, sie bewusst wahrzunehmen und zu benennen.
Frage dich: Was genau macht mich gerade verletzlich?
Häufig liegen darunter Gefühle wie:

  • Verlustangst

  • Unsicherheit

  • das Gefühl, nicht zu genügen

  • sich ausgeschlossen oder ersetzt fühlen

Diese Emotionen reichen tief und machen verletzlich – doch genau darin liegt das Potenzial für persönliches Wachstum. Hinsehen braucht Mut, doch es lohnt sich.

Deine Gedanken formen Deine Realität

Je mehr Du Dich in Sorgen verlierst, desto stärker beeinflussen sie Deine Wahrnehmung – und Dein Verhalten.
Gedanken schaffen Realität. Darum ist es so wichtig, achtsam mit sich selbst umzugehen.

Auch vermeintliche „Schwächen“ haben eine Funktion: Sie schützen uns vor Überforderung, vor emotionalem Schmerz – und zeigen uns, wo unsere Grenzen liegen.

Eifersucht ist nicht nur „dein Problem“

Nicht alle Ursachen sind rein persönlich. Gesellschaftliche Prägungen spielen eine grosse Rolle:
Die romantische Kultur erwartet in der „wahren Liebe“ fast schon Eifersucht – und besonders weiblich sozialisierte Menschen wachsen mit der Vorstellung auf, dass Untreue das Schlimmste ist, das passieren kann.

Solche inneren Bilder prägen unbewusst unser Denken, Fühlen und Handeln – oft mehr, als uns bewusst ist.

Sexuelle Gesundheit

Sexuelle Gesundheit, STD

Sexuelle Gesundheit umfasst mehr als nur den Körper – sie betrifft auch die Psyche und das emotionale Erleben.
Ein erfülltes Sexleben kann die Lebensqualität stärken – doch ob es als positiv erlebt wird, hängt von vielen Faktoren ab.

Was hindert uns an gesunder Sexualität?

Häufig sind es innere Blockaden, die uns den Zugang zu lustvoller, selbstbestimmter Sexualität erschweren:

  • festgefahrene Glaubenssätze

  • Schamgefühle

  • das Ignorieren eigener Bedürfnisse

  • sich anpassen oder unterordnen

  • sich selbst abwerten

 

Diese Muster lassen sich erkennen – und Schritt für Schritt verändern. In meiner sexualtherapeutischen Arbeit unterstütze ich Dich dabei, Deine Sexualität neu und selbstbestimmt zu entdecken.

Körperliche Aspekte: Schutz & Verantwortung

Ein verantwortungsvoller Umgang mit Sexualität bedeutet auch, über Safer Sex, Verhütung und den Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen (STI/STD) informiert zu sein.
Bitte lasst Euch regelmäßig testen und sprecht offen mit Euren Partner*innen. Besonders am Herzen liegt mir das Thema HPV (Humane Papillomviren) – sie sind weit verbreitet und können u. a. Gebärmutterhalskrebs verursachen. Auch Männer sind betroffen.
Eine gute Anlaufstelle ist z. B. der Checkpoint für Beratung und Tests.

Psychische und emotionale Aspekte

Sexuelle Erfahrungen beeinflussen unser emotionales Wohlbefinden, unsere Erinnerungen und unser Selbstbild.
Wie Du über Deine Sexualität denkst, prägt maßgeblich Deinen Zugang zu Lust, Nähe und Freiheit.
Im Coaching unterstütze ich Dich dabei, hinderliche Muster zu hinterfragen und einen unbeschwerten, achtsamen Umgang mit Deiner Sexualität zu entwickeln.

„Let jealousy be your Teacher. Jealousy can lead you to the very places where you most need healing. It can be your guide to the very places where you most need healing. It can be your guide into your dark side and show you the way to total self-realization. Jealousy can teach you hou to live in peace with yourself and with the whole world if you let it in.“ 

Deborah Anapol

Offene Beziehungen

Hauptbeziehung, Nebenbeziehung, Freundschaft Plus, Affäre, Seitensprung, Polyamorie …
Beziehungen haben viele Namen – und jeder Mensch wählt andere Begriffe.
Ich schreibe Dir keine Definition vor und stecke Dich nicht in Schubladen. Entscheidend ist, was bedeutet diese Beziehung für Dich? Und, fühlst Du Dich damit ehrlich und gesehen?

Was für Dich stimmt – darf sein

Ob monogam, offen, polyamor oder etwas dazwischen: Keine Beziehungsform ist per se besser oder schlechter.
Wichtig ist, dass sie zu deinem Wesen, deinen Werten und deinen Bedürfnissen passt – und dass du bereit bist, sie regelmäßig zu reflektieren.

Kommunikation ist das Fundament

Wie jede Beziehung lebt auch eine alternative Beziehungsform von ehrlicher Kommunikation – über Bedürfnisse, Grenzen, Wünsche und Unsicherheiten.
Und gute Kommunikation beginnt bei Dir selbst: Je besser Du Dich kennst, desto klarer kannst Du Dich ausdrücken.

Beziehungsarbeit lohnt sich – auch ohne Krise

Beziehungsberatung oder -coaching ist keine Notlösung, sondern eine Investition in Verbindung, Tiefe und Zukunft. Auch wenn es gerade keine akute Krise gibt, kann es sinnvoll sein, die Beziehungsdynamik bewusster zu gestalten.

Identität und Normen

Es ist menschlich und überlebenswichtig, die Welt schnell einzuordnen. Wir kategorisieren automatisch: Gefahr oder Sicherheit? Zugehörig oder fremd?
Doch was uns hilft, Situationen zu verstehen, führt auch dazu, dass wir – und andere – auf einzelne Merkmale reduziert werden.

Schubladendenken beginnt früh – und wirkt tief

In unserer Gesellschaft zählen vor allem Geschlecht, Alter, Herkunft, Beruf und sozialer Status. Diese Kategorien entscheiden oft darüber, wie viel Anerkennung oder Sichtbarkeit jemand erfährt. Doch die Chancen sind ungleich verteilt, und das hat weitreichende Folgen:
Viele Menschen übernehmen Verantwortung für Dinge, die ausserhalb ihrer Einflussmöglichkeiten liegen – oder fühlen sich dauerhaft machtlos.

 

Identität, Norm

Normen schaffen Identität – und auch Ausgrenzung

Normen orientieren sich am Durchschnitt. Wer dem „gesellschaftlich Üblichen“ in Bezug auf Lebenslauf, Beziehungsgestaltung oder Geschlechtsidentität entspricht, erfährt selten Reibung.
Doch wer davon abweicht, erlebt oft innere Konflikte – oder muss sich mehr anstrengen, um Anerkennung zu erhalten. Dieses „Mehr leisten müssen“ betrifft vor allem Menschen, die sich außerhalb der kulturell vorgegebenen Schubladen bewegen.

Anderssein ist kein Mangel – es ist gleichwertig

Hast du erlebt, dass du wegen deines „Andersseins“ mehr geben musst, um gehört oder respektiert zu werden? Besonders das soziale Geschlecht wirkt sich auf diese Dynamik massiv aus.
Die Anerkennung von Vielfalt und Gleichwertigkeit ist kein Selbstläufer – sie muss täglich gelebt werden. Damit stärkst du nicht nur dich selbst, sondern trägst auch zu einer gerechteren Gesellschaft bei.

Bedeutung ist veränderbar – jeden Tag

Meine Überzeugung: Bedeutungen sind sozial konstruiert – und damit veränderbar.
Jede bewusste (oder unbewusste) Handlung kann bestehende Normen bestätigen – oder in Frage stellen. Veränderung beginnt genau hier.

Veränderung

Ob Neujahrsvorsätze, ein neues Fitnessabo oder der Wunsch nach mehr Selbstfürsorge – Veränderung klingt oft leichter, als sie ist.
Denn unsere Gewohnheiten und inneren Widerstände haben eine Funktion: Sie stabilisieren das, was wir kennen – selbst dann, wenn es uns nicht (mehr) guttut.

Manche dieser Muster sind dysfunktional, laufen unbewusst ab und blockieren langfristige Veränderungen. Sie halten uns in scheinbar sicheren Bahnen – oft aus Angst vor Kontrollverlust oder Überforderung.

Sicherheit durch Konvention – und die Angst davor, sie zu verlieren

Wer sich aus alten Strukturen befreien will, erlebt oft eine Phase der Orientierungslosigkeit.
Gesellschaftliche Konventionen und Normen geben uns Sicherheit: Sie sagen uns, was als „normal“ gilt, was erlaubt ist – und was nicht.
Wenn wir beginnen, diese äußeren Regeln loszulassen, entsteht ein Vakuum. Die Herausforderung: neu herauszufinden, was für uns selbst richtig und stimmig ist.

Von einer Schublade in die nächste?

In der Praxis sehe ich oft, dass Menschen – sobald sie alte Muster abgelegt haben – unbewusst neue Klischees übernehmen, um sich Halt zu geben. Doch diese scheinbar neuen Identitäten können genauso einengen. Am Ende sitzt man nur in einer anderen Schublade.

Veränderung beginnt im Körper – nicht im Kopf

Ein wesentlicher Teil meiner Arbeit ist es, Menschen dabei zu unterstützen, die Verbindung zum eigenen Körper, zu Emotionen und inneren Signalen zu stärken. Denn: Veränderung gelingt nachhaltiger, wenn sie nicht nur verstandesmäßig, sondern auch körperlich und emotional verankert ist.

Empfehlenswerte Angebote:

– Singen, Tantra und mehr: Tempel der Lust

"Zusammen schaffen wir Klarheit darüber, was genau Du erreichen möchtest und räumen Hindernisse aus dem Weg."

Maliz Kink Coach